Portfolio 2026 v0.2 · 2. Semester

Julian
Riehle

User Experience

Ich bin 20, studiere User Experience und finde gutes Design entsteht da, wo man Nutzer wirklich versteht. Genau das versuche ich in meinen Projekten umzusetzen.

Im 2. Semester User Experience. Diese Seite wächst mit jedem Semester.
Julian Riehle
User Experience Student
User Research Visual Communication HTML / CSS Wireframing Persona Development KI Tools / Prompting Prototyping
Open for Opportunities: Praktikum & Werkstudentenstelle gesucht
Julian Riehle
20 Jahre · User-Experience-Student
Offen für Praktika & Werkstudentenstellen
// Mein Toolset
Figma
Wireframes Prototyping
Miro
Affinity Mapping Research-Synthese
InDesign
Poster Flyer Print-Layouts
HTML / CSS
Websitegestaltung Prototypen
Premiere Pro
Video-Erstellung
KI-Tools
AI-augmented coding workflow Research-Synthese Content-Refinement
// Soft Skills
Analytisches Denken
Schnelle Auffassungsgabe
Empathie für Nutzer
Strukturiertes Arbeiten

Von Neugier zu Überzeugung: mein Weg in User Experience

Ich bin Julian, 20 Jahre alt und studiere User Experience an der Hochschule Aalen. Ehrlich gesagt war ich am Anfang nicht ganz sicher, ob UX das Richtige für mich ist. Aber schon im ersten Semester hat es mich gepackt und je länger ich dabei bin, desto klarer wird mir: Gutes Design fängt damit an, Menschen wirklich zu verstehen.

Im Modul User Research habe ich zum ersten Mal eigene Nutzerinterviews geführt und ausgewertet. Und da habe ich gemerkt: das ist genau mein Ding. Bevor ich etwas gestalte, will ich verstehen, wie Menschen denken und handeln. Sonst baue ich am Ende nur Sachen, die schön aussehen, aber niemandem helfen.

Was ich mitbringe: analytisches Denken, Kreativität, strukturierte Arbeitsweise und die Lust, das alles auch außerhalb der Uni anzuwenden.

Case Study

Wie sieht eine ganz normale Studienwoche eigentlich aus? Dieser Frage sind wir mit Interviews und Beobachtungen nachgegangen.

01 · Ausgangslage

Fokus & Fragestellung

Wir wollten den Alltag von Human-Centricity-Studierenden verstehen, nicht direkt verbessern. Erstmal nur hinschauen, ohne Lösungen im Kopf.

02 · Methodik

Qualitativer Forschungsansatz

Wir haben zuerst Proto-Personas auf Basis von Annahmen entwickelt, dann Leitfadeninterviews geführt und in Vorlesungen beobachtet.

03 · Key Insights

Überraschende Erkenntnisse

Die Cafeteria ist tatsächlich der soziale Hotspot. Vier-Tage-Wochen sind die Regel, nicht die Ausnahme. Gruppenarbeit landet oft bei einer Person. Und ob jemand pendelt oder vor Ort wohnt, macht einen riesigen Unterschied.

04 · Artefakte

Personas & Ist-Szenarien

Am Ende standen zwei Personas und zwei Szenarien: einmal aus Pendler-Sicht, einmal aus der Sicht von Studierenden vor Ort. So wird der Studienalltag konkret nachvollziehbar.

Vorlesungen werden nach Mehrwert gefiltert

Coachings mit Dozenten-Feedback motivieren stark

Pendeln bedeutet Zeitverlust, Kosten und sozialen Ausschluss

Zeitmanagement polarisiert: proaktiv vs. reaktiv

„Ein besonders interessanter Befund war, dass das Nicht-Erwähnen von Dingen genauso viel Aufschluss gab wie das Erwähnte. Das Thema Pendeln wurde von Studierenden, die an der Hochschule wohnen, nie angesprochen, während Pendler davon erzählten, ohne dass wir nachfragen mussten."

Projektreflexion · User Research Dokumentation WiSe 2025/26
User Research WiSe 2025/26

Nutzungskontextanalyse einer Studienwoche
User Research mit HCI-Studierenden an der HS Aalen

In einem Semesterprojekt haben wir untersucht, wie eine typische Studienwoche bei Human-Centricity-Studierenden an der HS Aalen aussieht. Mit Interviews, Beobachtungen und Proto-Personas sind am Ende zwei Personas, zwei Szenarien und eine 72-seitige Doku entstanden. Das Ergebnis: ein ziemlich klares Bild davon, wie sich Tools, soziale Dynamiken und Alltagsstruktur im Studium gegenseitig beeinflussen.

72 Seiten Dokumentation
3 Research-Methoden
2 Personas + Szenarien
Persona aus der User-Research-Studie

Theoretische Arbeit

Neben Praxis interessiert mich auch die Theorie dahinter: Warum funktionieren manche Apps so gut, dass man sie kaum loslässt? Was machen sie psychologisch mit uns?

Kommunikation & Didaktik WiSe 2025/26

Analyse von Gamification-Elementen am Beispiel der Payback-App,
anhand des Octalysis Frameworks

Payback hat über 30 Millionen Nutzer in Deutschland und gehört zu den meistgenutzten Shopping-Apps. In dieser Hausarbeit habe ich mir angeschaut, mit welchen Gamification-Mechaniken die App so gut funktioniert. Als Analyse-Werkzeug habe ich das Octalysis Framework von Yu-kai Chou genutzt, das 8 verschiedene Motivationsantriebe beschreibt.

⇓ Hausarbeit herunterladen PDF
Das Octalysis Framework von Yu-kai Chou
// Framework

Das Octalysis Framework

Yu-kai Chous Octalysis-Modell beschreibt 8 Core Drives menschlicher Motivation: von intrinsischer Sinnstiftung bis zu extrinsischen Belohnungen. Die Arbeit nutzt diesen Rahmen, um zu analysieren, welche Triebkräfte Payback gezielt einsetzt.

// Analyse

Payback App im Detail

Punktesammeln, Coupons und App-Elemente: Die Analyse zeigt, welche Mechaniken nachhaltig motivieren, wo die Grenze zur Manipulation liegt, und was verantwortungsvolles UX-Design im Loyalty-Kontext bedeutet.

Mein Designprozess: Von Verstehen zu Umsetzung

Gute Gestaltung beginnt nicht mit Figma, sie beginnt mit Fragen. Mein Prozess führt von echtem Nutzerverständnis über iterative Konzeption bis zur technischen Umsetzung, bei der KI als Werkzeug mitarbeitet.

01 · Research

Verstehen vor Lösen

Jedes Projekt fängt für mich damit an, die Leute zu verstehen, für die ich gestalte. Interviews, Beobachtung, Auswertung. Klingt vielleicht aufwendig, spart aber später jede Menge Zeit, weil man nicht an den eigentlichen Problemen vorbei designt.

User Research
02 · Konzeption

Iterativ statt perfekt

Wenn ich verstanden habe, worum es geht, fange ich an zu strukturieren: Personas, Szenarien, Wireframes, Prototypen. Selten klappt das beim ersten Versuch und das ist okay. In Figma und Miro probiere ich Sachen aus, verfeinere sie Schritt für Schritt und komme so zu Lösungen, die wirklich passen.

Konzept & Prototyping
03 · Umsetzung

KI als Co-Pilot

Bei der Umsetzung nutze ich KI-Tools wie Claude als Co-Pilot, vor allem beim Code. Konzept, Inhalte und Entscheidungen kommen von mir, die KI hilft mir, das Ganze schneller technisch umzusetzen. Diese Seite hier ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich arbeite.

AI-Augmented Workflow
Diese Seite wird noch ausgebaut

Weitere Projekte

Neue Arbeiten befinden sich gerade in Vorbereitung. Hier schon mal ein erster Blick auf das, was demnächst folgt.

Projektskizze Rein fiktiv
In Arbeit

Aalen Block Party,
Festival-Konzept & Branding

Konzeptarbeit für ein fiktives Musikfestival in Aalen: Markenidentität, Kommunikationsdesign und erste UX-Überlegungen für das Nutzungserlebnis vor Ort und digital, von der Projektskizze bis zum fertigen Erscheinungsbild.

Screenshot der Aalen Block Party Website

Work in progress, Veröffentlichung im Juli 2026